Verletztendarsteller des Jugendrotkreuzes Jülich fordern Feuerwehr aufs Äußerste

Es war ein verregneter und kalter Abend in Düsseldorf-Reisholz als ein Personenzug mit 3 Waggons verunglückte. Über 150 Menschen irrten aufgeregt umher, lagen schwerverletzt und eingeklemmt im Zuginneren, schrieen um Hilfe. Unter ihnen 13 Jugendrotkreuzler aus Jülich. Doch zum Glück war es nur eine Übung.

Die Notfalldarstellungsgruppe des Jugendrotkreuzes Kreisverband Jülich unterstützte das Düsseldorfer Jugendrotkreuz mit so genannten Mimen. Die Verletztendarsteller wurden mit den unterschiedlichsten Verletzungen geschminkt, wie zum Beispiel einfache Schürfwunden bis hin zu Armabrissen. Anschließend versetzten sie sich in ihre Rolle und forderten die Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst aufs Äußerste.

Wie auch in der Realität rückte erst ein Fahrzeug an, welches sich einen Überblick über die Lage machte. Nach der so genannten Chaosphase versuchten die leitenden Einsatzkräfte Struktur in das Unglücksgeschehen zu bringen. Sie teilten die Verunglückten in verschiedene Bereiche von Leicht- bis Schwerverletzte auf. Anschließend rollten immer mehr Rettungsmittel und Feuerwehr mit schwerem Gerät zur Bergung der Verletzten an. Unzählige Helfer versuchten die Verletztendarsteller möglichst realistisch zu versorgen und sie anschließend in das große Krankenhaus (ein Baumarktparkplatz) abzutransportieren.

Nach einigen Stunden waren alle Verletzten geborgen und behandelt, sodass die Übung beendet wurde.

Die Notfalldarstellungsgruppe des Jugendrotkreuzes Kreisverband Jülich steht auch für kleinere Übungen, zum Beispiel in Firmen oder für Fortbildungen, bereit. Weitere Informationen unter www.jrk-juelich.de.


Julia von Krüchten

 

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